Fussballer der französischen Nationalmannschaft warnen öffentlich davor, das rechtsextreme Rassemblement National zu wählen. Dürfen sie das? Aber natürlich! Je mehr Menschen sich mitverantwortlich dafür fühlen, wie sich ihre Heimat entwickelt, je mehr Menschen sich beteiligen, einmischen und einschalten – umso besser!
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Es gibt keine Alternative zur Menschlichkeit
Der Israel/Palästina-Krieg dauert bald neun Monate. Hoffnung gibt es wenig – und doch erlebe ich Momente, der Zuversicht: Zum Beispiel dann, wenn ich Artikel lese, die aus der Logik von Hass und Gegen-Hass ausbrechen und stattdessen auf Menschlichkeit beharren. Drei solche Artikel möchte ich teilen.
Schritt für Schritt zum dritten Geschlecht
Seit dem letzten Sonntag um zirka Halbeins in der Früh dominiert in den Schweizer (und nicht nur in den Schweizer…) Medien vor allem ein Thema: Nemo und der Sieg von «The Code» am European Song Contest. Die grosse Frage ist nun: Wie lässt sich der binäre Code politisch knacken?
Fortschritt ist links
Alle Jahre wieder: Am Sechseläuten inszeniert sich das bürgerliche Zürich als Gestaltungsmacht mit Langzeittradition. Bloss ist dieses Selbstbild ziemlich weit von der Realität entfernt. Gestaltungswille und politische Ernsthaftigkeit finden sich aktuell vor allem links der Mitte. Vielleicht führt ja die Zustimmung zur 13. AHV-Rente dazu, dass die Bürgerlichen die Werte der Aufklärung wieder ernster nehmen.
Gesucht: das bürgerliche Gegenüber
Kaum haben die Verhandlungen zwischen der Schweiz und der EU begonnen, tobt schon Streit. Die Gewerkschaften sind erzürnt und wollen sich aus den Verhandlungen zurückziehen – was all jenen entgegenkommt, die schon jetzt einen Schuldigen suchen für ein allfälliges Scheitern der Verhandlungen. Der Verhandlungsstart hat mich zu einer kleinen Medienschau animiert – sie ist so erhellend wie frustrierend.
Darum machen wir Religionspolitik
Die Zürcher Religionsgemeinschaften sind eine wichtige gesellschaftliche Ressource: Sie leisten einen Beitrag zum Gemeinwohl im Kanton Zürich, tragen zum gesellschaftlichen Zusammenhalt bei und entlasten mit ihren Leistungen für alle Zürcherinnen und Zürcher die staatlichen Institutionen. Sie können aber auch polarisierend und ausgrenzend wirken und bergen das Potenzial zum Machtmissbrauch. Deshalb ist für den Staat ein klar geregeltes Verhältnis zu den Religionsgemeinschaften wichtig.






