Letzte Woche war ich einige Tage am Weltwirtschaftsforum in Davos. Die Ernsthaftigkeit der Politik hat mich beeindruckt. Doch die Widersprüche bleiben gross.
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Von Angehörigenarbeit bis Zumba-Tanzen: 24mal Justizvollzug
Pro Tag ein Einblick in unseren Justizvollzug: Das war mein eigenes, kleines Adventsprojekt. Entstanden ist ein Adventskalender, der die Vielfalt unserer Bestrebungen abbildet, die Inhaftierten auf ihrem Weg zurück in die Gesellschaft zu unterstützen. Ich bin stolz auf die Leistungen meiner Mitarbeitenden.
Sicherheit gegen Öffnung
Jetzt ist es offiziell: Der Bundesrat und die EU wollen über ein Paket von neuen und erneuerten Verträgen verhandeln. Entscheiden wird am Ende die Bevölkerung und diese sagt Ja zum Paket, wenn den Menschen daraus keine Nachteile erwachsen. Das bedeutet: Ohne sozialpolitische Absicherungen gibt es keine Mehrheit für den europapolitischen Fortschritt.
Wie man erfolgreich den Anti-Zürich-Reflex nährt
Zum Schluss einer Woche, die politisch im Zeichen der Nachbearbeitung des bundesrätlichen Nominationsprozederes gestanden ist, liegen mir noch ein paar Bemerkungen aus Zürcher Sicht am Herzen.
Früher war nicht alles besser
Die Klage über die Polarisierung und den Zerfall der politischen Sitten gehört zum medialen Grundrauschen. Der aktuelle Wahlkampf zeigt es wieder einmal. Tatsächlich ist das Spektrum der Positionen in der Schweizer Politik breiter geworden. Aber ist das wirklich ein Problem? Nein, ist es nicht – so lange wir das Miteinander-Reden nicht verlernen.
Wir brauchen eine gute Kirche!
Eine Untersuchung der sexuellen Missbräuche in der katholischen Kirche hat zu erschütternde Ergebnissen geführt. Diese sind eine Verpflichtung – für die Obrigkeit der katholischen Kirche und ebenso für den Staat. Es braucht zwingend eine strafrechtliche Untersuchung der Missbräuche. Nur so kann die Kirche wieder das sein, was sie sein soll und sein muss: ein guter, sicherer Ort für gläubige Menschen.






